Tony Meadows & Sigrun Musa
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Wir ziehen über Land, klebrig und zäh.

Landschaften strecken sich und verschränken sich nur langsam.

Es bleib Zeit, einen jeden Landstrich in Teilen zu erfassen: Topografie, Pflanzen, Tiere perlen in Szenen an uns vorbei.



Über Landschaften Schweifen 

Gruppen von Pappeln gliedern die scheinbar Öde, Alleen von Platanen, Silberpappeln, Straßen gesäumt von dem Baum des Landes Ceiba, der zur Zeit mit wunderschönen roten Blüten Kolibris anlockt. Ebenso die gelben Wolken der Mimosen, die wie Pompoms im Wind all ihre kleinen sonnengelben Kugeln wiegen. Manchmal begleiten uns Reihen von dichtstehenden Eukalyptusbäumen und sogar Zypressen im Land der Weine.
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Die weiten Ebenen sind lange Strecken in der Sierra dominiert von dichtem Buschwerk, mal eher bis zur Aughöhe oder auch niedrig bis zum Oberschenkel. Undurchdringlicher und voller Dornen. Manchmal erscheinen Flecken mit gelbblühendem Ginster und der mit fürchterlichen Dornen bespickten ebenso gelben Parkinsonien oder Jerusalemdorn und Affenbrotbaumsorten… Darüber fliegen immer wieder Greifvögel. Der graue Chimango Caracara kreuzt oft die Straßen über uns oder begleitet den Traktor auf dem Feld. Er ernährt sich überwiegend von Aas und kleinen Tieren wie Würmern und Insekten. Streckenweise steht der adrette Karibik Caracara mit schwarzer Haube, rot geschminkten Schnabel, weißem Kragen und hübschen langen Beinen wartend am Straßenrand. Sie sind begnadete und einfallsreiche Allesfresser und meist zu Fuß unterwegs. 

Es begleiten uns die Strommasten und manchmal eine Schwalbe. Kein Auto auf unserer Strecke für lange Zeit, dann zeigt ein Warnschild eine zaghafte Kurve an.
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Wir erklimmen ein Gebirge, in dem Kühe wie Ziegen an steilen Hängen „grasen“, was nur derbes Kraut ist. Die Landschaft schimmert wie Weißgold mit den schönen Büscheln des Federgrases / Ponytail im Wechsel mit dem scharfkantigen Granitfelsen. Die temperamentvollen Flüsse, mal trocken, ein Rinnsal oder scheinbar auch reißende Fluten kreuzen wir über „Brücken“, die vom Fluß zeitweise überspült werden. Für uns sprengt das Wasser heute nur in hohem Bogen entlang des Wagens hoch. An den steilen Flanken des Gebirges kreisen große Raubvögel weite Runden über uns. Ein Mal konnten wir sehr genau das Gesicht des Anden-Kondors sehen, was hoffentlich stimmt. Ein riesiger Vogel, der eine großzügige Weite unter seinen Flügel einfängt, die ihn entspannt trägt. Diese Gelassenheit, Ruhe und Konzetriertheit läßt einen nicht los immer wieder dieses Bild zu erhaschen und Tony versucht sich, trotz meiner Aufforderungen zu gucken, nicht von den gefährlich steigenden Kurven ablenken zu lassen. Und hier oben lebt an friedlichen Orten die Aschenputteltaube, die nur selten im Flachland zu sehen ist.
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In einer Oase unterhalb des Gebirges dominiert ein alter Maulbeerbaum die wegen der herabfallenden Früchte nicht nutzbare Terrasse des Restaurants der Quinta. Die schwarzen Früchte sind reif und vereinen mit dieser Gabe unendlich erscheinend verschiedene Vögel in und unter sich. Leider konnte ich nicht alle bestimmen und auch unser Gastgeber konnte mir nicht alles erklären. Aber nächstes Jahr wird es an diesem verheißenden Ort ein großen Ornitologen-Treffen stattfinden, leider finden sich hier unten ihnen viele vom Aussterben bedrohte Spezies. Ich nenne nur einige: Chalk-Browed Mockingbird, großer Calandria, Greyish Baywing, Guirakuckuck, Safranammer, Feldspecht, Rotbauchdrossel, Graslandtyrann, Great Pampa-Finch, Felsentauben, Rahmbauchdrossel, Grassland Yellow-Finch, Fork-tailed Flycatcher, Schwefelmaskentyrann, Picuitaubchen, ein White crested Tyrannulet flog gegen die Scheibe, reglos auf dem Boden, konnte sich aber erholen... 
Ein Bach vervollständigt das Ensemble, ein Flußbett gegliedert durch riesige rund geschliffene Felsen mit glasklarem Wasser, das zusammen mitschimmernden Kristallen das Sonnenlicht silbrigspiegelig durch die uralten Weiden reflektiert.
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Bevor wir San Rafael erreichen übernehmen Felder die Kontrolle. Landschaft wird zum Ertrag. Die Ebene wird gegliedert durch Reihen von Pappeln oder Eukalyptus, die vor den starken kalten Winden schützen. Unser Pensionswirt erklärt uns, das im Winter die Temperatuuren bis -10 Grad sinken können. Dazwischen gedeihen verschiedene Obstplantagen (Aprikosen, Äpfel, …?), schließlich Olivenhaine. Später mehren sich die Weingärten, die Reben aufgestockt alle auf einer Höhe endend in langen Reihen. Es müssen eingewanderte Italiener am Werk gewesen sein: hier reihen sich nun sogar Zypressen entlang der Straße. Im Weizenfeld sehe ich eine Gruppe Nandus im Schatten unter einem Baum - wir fliegen vorbei und kann nur erinnern.
Wir durchqueren Land mit vielen Seen, teilweise ausgetrocknet, die Straßen queren diese Wasserflächen so oder so. Der Boden scheint feuchter, es gibt häufig kleine Windmühlen, die das Wasser den Feldern zuführt. Streckenweise sehr dunkle Erde und Sumpf affine Gräser wie Nassella und andere Süßwassergräser. Manchmal stehen Herden schwarzer Rindern im hüfttiefen Wasser, wir sehen blass gefärbte Flamingos, verschiedene Reiher, Kormorane, Enten, Kiebitze, Rallen, sogar einen Storch. In diesen Regionen scheint es viel Viehzucht zu geben. Zunächst überwiegen Rinderherden mal schwarz, mal braun, mal friesische. Einige leben in der brütenden Hitze ohne Schatten vom schwer verdaulichen Gestrüpp und zähen Gräsern. Streckenweise tupft Pampasgras die Flächen in regelmäßigen Abständen wie ein Raster. Einzelne Büschel erzwingen sich Abstand zum nächsten. Anderes Gras wird nicht geduldet, Kühe finden hier keine Nahrung mehr.
Je näher wir San Antonio de Arecco kommen, desto mehr Pferde und Herden sind zu sehen. Die Pferde sind ausnehmend gut genährt und gesund. Oftmals mit schwarfkantig kupierten Schweif, wie wir es bei den Polospielen gesehen haben. Aufmerksam und gut gebaut stehen sie auf satteren Weiden. 
Angeblich haben argentinische Pferde Weltklasse und werden daher auch für den Export gezüchtet. Trotz meiner Bedenken dem Polosport gegenüber, war ich doch recht beeindruckt von den strengen Regeln, die das Wohl des Pferde vor das Wohl der Reiter stellt. Und das schien im Spiel auch belegt zu werden. Pferde werden häufig ausgewechselt und pausierende verfolgend das Spiel von der Bande aufmerksam und scheinen ungeduldig tänzelnd mit wachen Augen teilnehmen zu wollen, auch wenn man sie zur Beruhigung im Kreise führt.
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Bald mehren sich wieder die in Gruppen schimpfenden Mönchssittiche über uns je näher wir den Siedlungen kommen. Sie sind die einzigen Vertreter der Papageien, die Gemeinschaftsnester anlegen aus weichen Ästen. Die Familienmitglieder haben eigene „Wohnungen“ mit drei verschiedenen Zimmern: Wohnzimmer, Schlafzimmer und Kinderstube. Der Einstieg ist von unten. Entlang der Landstraßen sieht man ihre teils üppigen Nester wie grau-braune Wolken in den Strommasten festsitzen oder in großen Nadelbäumen. Manchmal glaube ich auch größere Nanday-Sittig zu sehen. Paradiesvogel-gleich segelt ein Folk-Tailed Flycatcher mit seinem befrackten langen Schwanz der weich dem Vogel zu folgen scheint, auf- und abschwingend, flatternd den Flug begleitend.
Und dann überall in den Städten der Rosttöpfer: was für ein beeindruckender Geselle. Diese Vögel Rufus Horneo, auch red ovenbird genannt, bauen ihre Nester aus Lehm. Es ist die einzige Vogelart, die zum Schutz ihrer Brut ein Vorzimmer in Form einer Schnecke baut, sodass Angreifer keinen Zugang finden. Im nächsten Jahr wird in eifriger Arbeit ein neues Haus gebaut, oftmals auf das bestehende und so gibt es kuriose Bilder von gestapelten Hochhausnestern. Ihr langer stakkato Ruf überstimmt alle und wird begleitet von einem heftigen Flattern als einer Begrüßung.
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Nun sind wir hier in der schönen klassisch strukturierten Posada angekommen. Der Garten ist auch hier reich von vielen verschiedenen Pflanzen und somit Tieren. Immer sieht man Wasserschalen für die Vögel und auf den Straßen für die halb herrenlosen Hunde, die alle wohlgenährt sind und dazugehören. Hier in der Veranda sitzend den Garten vor mir, Jasmin, der überall die Straßen und Gärten derzeit mit seinem Duft erfüllt, schwirren Kolibris türkis-smaragdblau oder orange-braun die glühend roten Kelchen des Korallenbaums - Ceiba treffsicher punktierend. Sie haben ein erstaunliches Gehirn, welches sich merken kann, welche Blüte bereits geerntet wurde und fliegen diese nicht wieder an.

Die munteren und extrem lauten und wohlklingenden Zaunkönige fliegen geschickt zu kleinsten Winkeln, um kleine Insekten zu finden. Im Jacaranda-Baum schwirren große schwarze Bienen von blauem Kelch zu Kelch und die kleinen zarten Carolinatauben picken paarweise im Hof kleine Samen.
Ein schillernd blau-schwarzer Screaming Cowbird stolziert noch über die Wiese. Er sieht dem Eames Wooden Bird sehr ähnlich ;-)
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Ich kann stundenlang mit meiner BirdNET Vogelstimmen suchen und Bilder vergleichen und mit PictureThis Pflanzen suchen.
In der Dämmerung fliegt wie ein Schatten eine Eule über mir lautlos durch die Nacht und die Grillen zirpten…
November 2022
Flying through the Land
We move through viscous land.
Landscapes stretch and intertwine only slowly.
There is time to grasp each stretch of land in parts: topography, plants, animals glide past us in scenes.
 
Groups of poplars divide the seemingly barren land, avenues of plane trees, silver poplars, streets lined with Ceiba, the tree of the land, attracting hummingbirds with beautiful red flowers. The yellow clouds of mimosa, swaying their little sunny yellow pompoms in the wind. Rows of dense eucalyptus and cypress accompany us in the land of wines.
 
The wide plains of the Sierra are dense bush for long stretches, sometimes eye level, sometimes to the thigh, thorned and impenetrable. Patches of yellow-flowered broom and Parkinsonia spiked with terrible thorns. Jerusalem thorn and Baobab appear within the scrub. Birds of prey fly overhead. The grey Chimango Caracara  crosses the roads above us and accompanies the tractor in the field, feeding on carrion and small animals, worms and insects. Occasionally, the dapper Caribbean Caracara  with its black bonnet, red painted beak, white collar, and pretty, long legs stands by the roadside. Gifted and resourceful omnivores, they usually travel on foot.
 
We are accompanied on our route by electricity pylons and sometimes a swallow, rarely a car, an occasional warning sign indicates a tentative turn.
 
We climb a mountain range where cows graze like goats on coarse herbage on steep slopes. The landscape shimmers white gold with beautiful tufts of feather grass called ponytail alternating with sharp-edged granite rock. We cross the temperamental rivers, sometimes dry, a trickle or a raging flood, over fords that are occasionally washed over by the river. For us today, the water sprays up in a high crystal arc along the carriageway. On the steep flanks of the mountains, large birds of prey circle in wide loops above us. Once we clearly see the face of the Andean condor, which we hope is true. A huge bird that captures a generous expanse of the thin air under its wing to support its relaxed glide. This serenity, tranquillity and concertedness absorbs us totally, and contrasts completely with our energetic efforts to stay on the steep curves of the road as we climb the mountain. And up here, in peaceful places, lives the Cinderella dove, which is rarely seen in the lowlands.


In an oasis below the mountains, an old mulberry tree fills the terrace of the Quinta’s restaurant with falling fruit. The large black berries are ripe and with this gift invite and unite seemingly endless different birds. So many that I can't identify them all, while Juan, our delightful Argentinian host, struggles to translate their names so that I can learn. But next year there will be a big ornithologists' meeting at this beautiful place, sadly there are a lot of species amongst the mulberries that are endangered. Here I name just a few: Chalk-Browed Mockingbird, Great Calandria, Greyish Baywing, Guira Cuckoo, Saffron Finch, Field Woodpecker, Red-bellied Thrush, Grassland Tyrannulet, Great Pampa-Finch, Rock Pigeons, Cream-bellied Thrush, Grassland Yellow-Finch, Fork-tailed Flycatcher, Great Kisadee, Eared Dove, a White crested Tyrannulet flies against the window, lies temporarily motionless on the ground, and recovers to live another day.

A stream completes the ensemble, crystal-clear water to the riverbed, wrapping huge round polished rocks set in stones that reflect the silvery sunlight through ancient willows.
 
Fields take over before we reach San Rafael. Rock becomes crop. The plain is divided by rows of poplars and eucalyptus that protect against the strong cold winds. Our host Sebastian explains that in winter temperatures drop to -10 degrees. In between, various fruit orchards (apricots, apples, ...?) and finally olive groves flourish. Later, the vineyards multiply, the vines all piled up at the same height and ending in long rows. Immigrant Italians have been at work here, cypresses lined up along the road. In the wheat field I see a group of Nandus in the shade under a tree - we fly past and can only remember.
 
We cross land with many lakes, partly dried up, the tarmac crossing these shimmering pools one way or another. The soil seems wetter, small windmills feed the water to the fields. In places very dark soil supports Nassella and other freshwater marsh grasses. We see pale-coloured flamingos, various herons, cormorants, ducks, lapwings, rails, even a stork. Sometimes cows stand in waist-deep water and the landscape now turns to support cattle farming, herds of cattle, black, brown, sometimes Friesian, living in sweltering heat with little shade from the hard-to-digest scrub and tough grasses. In the stretches between the herds, pampas grass dots the areas at regular intervals like a grid. Individual tufts force themselves to be spaced apart from the next. Other grass is not tolerated, the cows no longer find food here.

The closer we get to San Antonio de Areco, the more horses take over the land. The horses are exceptionally well-fed and healthy and demure, with polo match black-edged docked tails. Attentive and well-built, they stand on lush pastures.
Argentine horses are world class and bred for export to the wider polo world. Despite my misgivings about the sport, I am impressed by the strict rules that put the welfare of the polo horse before the welfare of the rider. And this seems to be evident in the game. Horses are changed frequently during the match and resting horses watch the game attentively from the rail and seem to want to participate, prancing impatiently with alert eyes, even when led in circles to cool.
The closer we get to San Antonio de Areco, monk parakeets, scolding in groups, multiply above us again. They are the only parrots that build communal nests out of soft branches. The family members have their own apartments with three different rooms: living room, bedroom, and nursery. The entrance is beneath. Along the country roads we see their nests, some of which are lush, stuck like grey-brown clouds in electricity poles or in large conifers. Sometimes I think I see a larger Nanday parakeet as well. Like a bird of paradise, a Folk-Tailed Flycatcher sails along with its long tail, which seems to follow the bird softly, rising and falling, fluttering as it flies.

 And everywhere in the town the Rusty Potter: what an impressive fellow. The Rufus Horneo, also called Red Ovenbird, builds its nests out of clay. It is the only bird that builds an antechamber in the shape of a snail to protect its brood, so that attackers cannot gain access. The next year it busily builds a new house, often on top of the existing one, and so there are curious pictures of stacked high-rise nests. Its long staccato call overrules all and is accompanied by a violent flutter as a greeting.

Now we have arrived here in the beautiful classically structured posada. The garden is rich with many different plants and animals. Water bowls for the birds and in the streets for the half-owned dogs, all well-fed and belonging.
 
Sitting here in the veranda, the garden in front of me, jasmine fills the air with its fragrance, hummingbirds buzz turquoise, emerald-blue and orange-brown dotting the glowing red calyxes of the coral tree - Ceiba unerringly. They have an amazing brain that can remember which flower has already been harvested and do not fly to it again. The feisty and extremely loud and melodious wrens fly skillfully to the smallest corners to find insects. In the jacaranda tree, large black bees buzz from blue calyx to calyx and the pairs of delicate Carolina doves peck seeds in the courtyard.


A dazzling blue and black Screaming Cowbird struts across the lawn, a model of the Eames House Bird :-)
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I spend hours with my BirdNET looking for bird calls and comparing pictures and searching for plants with PictureThis.
 

Last night, like a shadow, an owl flew silently above me, and the crickets chirped.

November 2022